Neue Soft Skills durch Digitalisierung: Was zählt künftig auf dem Arbeitsmarkt?
Veröffentlicht am 31.05.2019
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Neue Technologien und stärkere Vernetzung haben und werden den Arbeitsmarkt deutlich verändern. Die Umbrüche verlangen neue Soft Skills in der Digitalisierung und müssen auch in Unternehmen zu Veränderungen führen.

Wie haben sich die beruflichen Kompetenzen verändert?

Dass viele Stellen unbesetzt bleiben, stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Der Wandel ist längst nicht abgeschlossen und viele Arbeitgeber bereiten Ihre Belegschaft auf die neue Soft Skills vor. Wie stark sich die Umbrüche bereits jetzt manifestieren, zeigt sich an den meistgesuchten Jobs. Noch vor zehn Jahren fristeten IT-Berufe wie Softwareingenieur, Big Data-Analyst oder IT-Manager ein Nischendasein. Mittlerweile sind sie extrem gefragt und sehr gut bezahlt.

Soft Skills werden wichtiger als Hard Skills

Soft Skills, also Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Kreativität, werden immer gefragter. Mitarbeiter müssen Sachverhalte interpretieren sowie Projekte und Wissen managen können. Im Gegensatz zu Fachkompetenzen wird die Bedeutung von Sozialkompetenzen deutlich steigen. In wenigen Jahren sind es vor allem Verhandlungs- und Gesprächsführung, die als Soft Skills Digitalisierung zählen und Entscheidungsfähigkeit in den Hintergrund drängen. Auch Mitarbeiterführung und interkulturelle Fähigkeiten bekommen einen höheren Stellenwert.

Worauf müssen Unternehmen verstärkt achten?

Am Arbeitsmarkt der Zukunft müssen sich Mitarbeiter permanent auf neue technische Herausforderung einstellen. Innerbetriebliche Fortbildung ist daher unumgänglich. Sie befähigt Mitarbeiter, Innovationsmodelle voranzutreiben und stärkt die Marke. Digitales Lernen muss daher Priorität haben. Immer mehr Großunternehmen verfügen bereits über digitale On-demand-Lernangebote, in denen Inhalte nach Bedarf abgerufen werden können. Doch es geht nicht nur um Fachwissen, sondern verstärkt um Soft Skills in der Digitalisierung.

Betriebliches Lernen darf nie aufhören

Leider sagen 41 % der befragten Unternehmen, digitale Lernangebote seien für sie noch kein Thema. Weil letztendlich jedes Unternehmen künftig auch ein Technologieunternehmen sein wird, kann man sich der Veränderung nicht verschließen. Je früher die Geschäftsleitung dies weitergeben, desto besser für das Unternehmen. Sie sind gefordert, ihre Belegschaften auch für Soft Skills in der Digitalisierung zu schulen und weiterzubilden. Denn ausschließlich nach fachlicher Qualifizierung auszuwählen, wird bald nicht mehr ausreichen.

Wie können Unternehmer Mitarbeiter im digitalen Wandel mitnehmen?

Idealerweise verknüpfen sie den Zweck der Digitalisierung mit der Unternehmensstrategie, sodass sie nicht als Bedrohung wahrgenommen wird. Sie machen ihrer Belegschaft klar, wo das Unternehmen in wenigen Jahren stehen wird. Sie installieren schon heute digitale Arbeitsformen parallel zum Kerngeschäft, damit das Unternehmen für „Digital Natives“ attraktiv ist. Sie schulen Führungskräfte darin, die Schwarmintelligenz aller Mitarbeiter zu nutzen.

Fazit: An der Gestaltung des Unternehmens mitwirken zu können, fördert das Engagement. Nur wer inspirierende Erfahrung durch Ausprobieren macht, lernt bereitwillig Neues. 



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